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DLG ist ein "Preprocessor" für C/C++ DLG in der Applik.-Programmierung DLG entspricht menschlichem Denken Codefragment-Technik |
DLG ist eine neue Software-Technologie, bei der eine Applikation aus vorprogrammierten Modulen zusammengestellt wird. Sie ist für alle Zielgruppen geeignet:
Zielgruppen
DLG ist für alle in Frage kommenden Zielgruppen geeignet:
Das sind jene Anwender, die Software nicht zum eigenen Gebrauch entwickeln, sondern in fremdem Auftrag (oder mitunter auch auf eigene Initiative), und sie danach verkaufen. Typischerweise also Software- oder Systemhäuser.
Für sie zählt an DLG vor allem:
Das sind jene Anwender, bei deren Geschäft es um Produkte geht, zu denen Software mitgeliefert wird bzw. von dritter Seite zugekauft werden kann. Typischerweise also Händler von Computer oder Konsumelektronik. Firmen, deren Kunden immer wieder bestimmte Wünsche an Software haben.
Bis jetzt jedenfalls. Mit DLG können solche Firmen nun auch bei Software ihre eigenen "Hausmarken" herausbringen:
Dieser schier unübersetzbare Ausdruck bezeichnet all jene Anwender, für die Software-Entwicklung nicht zur täglichen Arbeit gehört. Sie beschäftigen sich mit etwas anderem, bei dem aber Software immer wieder eine Rolle spielt. Typisch dafür sind Ingenieurbüros, die für ihre Arbeit nie so ganz die "richtige" Software finden. Andere Beispiele sind alle Hi-Tech-Anwender, Unternehmensberater oder auch Hobbyisten.
Keiner weiß besser, was in einer Software drinstecken sollte, damit sie in der Praxis brauchbar ist. Anwender, die am liebsten ihre eigene Software entwickeln würden - nur war ihnen das bisher einfach zu aufwendig. Mit DLG können sie das nun:
DLG - Prinzip
Das ist es, was DLG so besonders macht: Vorprogrammierte Module (sog. "Komponenten") gab es schon vor 1990. Aber sie hatten noch keine Feinabstimmung - sie "passten" entweder, oder eben nicht. Und deswegen waren sie in der Praxis ziemlich unbrauchbar.
Bei DLG sind folgende Formalismen zu beachten:
Lieferumfang
Geliefert wird DLG in einem Paket, bestehend aus
Weiterführende Information, Email-Kontakt
Wer Genaueres wissen will (und kein Problem damit hat, einen englischen Text zu lesen), für den ist sehr empfehlenswert: http://www.Itspecial.org/1cd_dlg.htm
Oder senden Sie ein Email an: g.gerdenitsch@ITspecial.org
Hintergrund von DLG
Die vom DLG-System zur Verfügung gestellten Funktionen sind gewissermaßen die "Komponenten" einer Klasse von Applikationen.
Die Idee ist eigentlich recht einfach:
Allerdings ist das Konzept der "Komponenten", vor über 10 Jahren aufgebracht, inzwischen schon etwas in Misskredit geraten.
Inzwischen zeigte sich nämlich, dass Komponenten nur innerhalb eines sehr schmalen Bereichs von Anwendungen brauchbar sind. Liegt die Applikation nur ein wenig außerhalb dieses Bereichs, gibt es kaum mehr eine Chance zur Feinabstimmung der Komponenten. Ganz einfach deshalb, weil es mit den bisher üblichen Positionsparametern bei einer größeren Zahl von Parametern - mehr als 6 bis 8 - schon sehr leicht ist, die Übersicht zu verlieren. Für praktisch anwendbare Komponenten aber sind selbst in einfachen Fällen schon gut 20-50, bei größeren Komponenten sogar über 100 Parameter nötig.
Da kann man vom Programmierer kaum mehr erwarten, dass er sich z.B. bei Parameter 87 nicht verzählt und statt dessen Parameter 86 codiert - worauf sich die Komponente vielleicht ganz anders verhält!]
In praktisch jeder Applikation kommen irgendwelche applikations-spezifische Features vor - für die es natürlich keine DLG-Bausteine gibt. Man kann sie also nur selber programmieren, um dieses Custom Programming dann irgendwie ins Application Framework einbinden. Aber wie? In reinen Komponenten-Systemen gibt es keine Möglichkeit dafür. - In DLG hingegen kann man beliebig viele "Callback-Prozeduren" einbauen. DLG kann also beliebig mit konventioneller Programmierung kombiniert werden.
Mit DLG ist eine Qualität der Benutzeroberfläche weit jenseits der von konventioneller Programmierung möglich. Jedes UIF-Element kann in beliebiger Hintergrund-Farbe, -Brush oder -Pattern gemalt werden. Die Beschriftung (= Vordergrund) kann in beliebiger Farbe und je nach Betriebssystem auch in beliebiger Font, Größe und Stil erfolgen.
Der Unterschied von DLG zu den konventionellen Komponenten ist also:
Je nach Betriebssystem können auch multimediale Präsentationen eingebaut werden. Zum Beispiel kann jedes Mal, wenn eine Ihrer Applikation aufgerufen wird, oder wenn ein bestimmter Button geklickt wird, ein bestimmter Sound. eine Tonfolge oder sogar eine Video-Sequenz abgespielt werden
Das können Sie z.B. benutzen, um Ihre Corporate Identity auf den Bildschirm des Benutzers zu bringen. So könnte etwa der Standard-Hintergrund mit dem Logo Ihrer Firma bemalt sein. Mit etwas mehr Aufwand können Sie sich sogar eine "akustische Corporate Identity" zulegen. (Mit etwas Phantasie könnte man hier auf die Idee eines eigenen "Firmen-Jingles" oder eines "Firmen-Videos" kommen )
Die meisten heutigen Software-Entwickler (selbst die "Global Players") haben heute noch die langweilige graue Benutzeroberfläche. Bei Ihrer Software aber wäre auf den ersten Blick klar, aus welchem Haus sie kommt!
Schlüsselwort-Parameter
Erst mit den Schlüsselwort-Parametern von DLG ist es möglich, mit wenig Codieraufwand eine große Zahl von Parametern in einer dem Menschen leicht verständlichen Form an eine Komponente zu übergeben:
Produktivitätssteigerung
Genaue Maßzahlen dazu gibt es bisher natürlich nicht - dafür ist DLG einfach noch zu neu. Nach ersten Erfahrungen aber lässt sich grob abschätzen, dass die Produktivität der Software-Entwicklung mit DLG auf das 2- bis 8-fache steigt. Je nachdem, wie viel Neu- und Wartungs-Programmierung bei einem Anwender gemacht wird, und wie groß der Anteil der Software-Entwicklung ist.
Es ist mit DLG eben wie bei jeder Innovation: Solange sie noch neu ist, weiß man nicht so genau, was sie wirklich bringt. Und wenn man's erst mal genau weiß - ist es eigentlich nicht mehr so wichtig. Dann ist es ohnehin schon zu spät, noch etwas damit anzufangen
DLG ist ein "Preprocessor" für C/C++
Programmiertechnisch gesprochen, ist das DLG-System einfach ein Preprocessor zum konventionellen C/C++. Derzeit ist erst eine Version für MS-Visual C/C++ verfügbar, die heute wohl am weitesten verbreitete Entwicklungsumgebung.
Das DLG-Prinzip ist jedoch sprachunabhängig.
Sollte sich Bedarf an weiteren Versionen ergeben, dann wird es kein Problem sein, auch diese zu produzieren.
Ursprünglich war DLG für die Programmierung von Windows-Applikationen gedacht. Inzwischen jedoch erwies es sich als universell anwendbar. Bei Bedarf sollte es daher keine Schwierigkeit sein, ein DLG-System für eine neue Klasse von Applikationen herzustellen.
DLG in der Applikations-Programmierung
Der Programmierer muss dann einfach nur
DLG entspricht dem menschlichen Denken
Die Ansteuerung der DLG-Prozeduren entspricht eigentlich sehr gut dem menschlichen Denken:
Codefragment-Technik
Das bekannte #include -Statement kann man nicht nur benützen, um Header-Files in einen Source-code einzubeziehen. Ebenso könnte man damit auch z.B. die Beschreibung der UIF-Elemente (die sog. "Control Descriptions") auslagern. Zum Beispiel:
Codieren Sie die Control Descriptions einer Applikation In einem File (z.B. Ctrls.frg.cpp ):
{stc1, "Static",
},
{edt1, "Edit",
},
:
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Mitten im Source-code inkludieren Sie dieses File ganz einfach:
#include <dlg.h>
:
int WINAPI WinMain (
)
{
:
CTRLDESCR Ctrls [] = {
#include "Ctrls.frg.cpp"
0};
:
MainWnd (
,
, Ctrls,
);
:
}
|
Auf diese Weise können Sie z.B. leicht mehrere Versionen einer Applikation in verschiedenen Sprachen erzeugen. Der Source-code bleibt dabei immer gleich, er wird einfach re-kompiliert mit verschiedenen Versionen von Ctrls.frg.cpp .